LiteraturBrunch Hamburg 2015: „Wenn Vergangenes nicht vergeht“

29.03.15, 20:27:06 von BuecherFrauen-HH
Sie sind tief eingetaucht in die Familiengeschichte und haben sie literarisch bearbeitet: Unter dem Motto „Wenn Vergangenes nicht vergeht – zwei autobiografische Recherchen über Kriegserlebnisse und ihre Spätfolgen” stellten Ulrike Draesner und Sabine Kray am 22. Februar 2015 in der Tangotanzschule „La Yumba” auf St. Pauli ihre neuen Romane vor.

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BücherFrauen: LiteraturBrunch Hamburg 2014: Schreiben bedeutet Freiheit

09.03.14, 20:15:31 von BuecherFrauen-HH
Katharina Hartwell, Olga Martynova und Annika Scheffel zu Gast beim Hamburger LiteraturBrunch:

Sie erschaffen Welten, wie es ihnen gefällt: Unter dem Motto „Einfach magisch – Facetten der Wirklichkeit“ stellten Katharina Hartwell, Olga Martynova und Annika Scheffel am 23. Februar 2014 in der Tangotanzschule „La Yumba“ auf St. Pauli ihre neuen Romane vor.

Die drei Autorinnen lasen jeweils eine längere Passage aus ihrem neuen Roman und wurden dabei einfühlsam von Moderatorin Meike Dannenberg (Redakteurin Magazin BÜCHER) vorgestellt.

Katharina Hartwell nahm das Publikum mit in die Salpêtrière, die historische Pariser Psychiatrie, in der ein Kapitel ihres Debütromans „Das Fremde Meer“ spielt. Olga Martynova las aus „Mörikes Schlüsselbein“, ein Roman, dessen „Zusammenhänge schwer zu fassen sind“ (Dannenberg), der gleichwohl aber die Zuhörerinnen und Zuhörer sofort mitriss. Annika Scheffels zweiter Roman „Bevor alles verschwindet“ greift mit Dorfflutung ein immer noch aktuelles Thema auf: Sie las zwei Passagen, die mitten ins Geschehen führten, im ersten Auszug informiert der Bürgermeister die noch verbliebenen Bewohner über die geplante Flutung ihres Dorfes, im zweiten wird das erste Haus dafür abgerissen.

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LiteraturBrunch 2013 in Hamburg: Skurriles und Sonderbares – mit leichter Hand erzählt

18.03.13, 21:14:05 von BuecherFrauen-HH
Beim diesjährigen LiteraturBrunch der Hamburger Bücherfrauen am 17. Februar 2013 lasen Marjana Gaponenko, Vea Kaiser und Karin Nohr aus ihren Romanen und sprachen mit Moderatorin Meike Dannenberg und dem Publikum über ihre Bücher und ihr Schreiben. Die Lesung der drei Autorinnen wurde aufgezeichnet.

Über die Bücher

Als Erstes las Karin Nohr aus ihrem Romanerstling „Herr Merse bricht auf“, in dem sie in das wirre Innenleben eines Hornisten Mitte 40 entführt. Dieser reist nach Sylt, um sich zu entspannen und seine Medikamente – von denen er seit dem Scheitern seiner Ehe abhängig ist – auszuschleichen. Dort nutzt er Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als Orakel, führt fiktive Gespräche mit Johannes Brahms, verliebt sich neu und gerät in einen Strudel der Emotionen, dem er nicht gewachsen ist.

Marjana Gaponenkos las als Zweite aus ihrem Roman „Wer ist Martha?“. In ihm entschließt sich der 96-jährige schwerkranke ukrainische Ornithologe Lewadski, die ihm noch verbleibende Zeit stilvoll zu genießen. Er kleidet sich neu ein, reist nach Wien und quartiert sich in einem Nobelhotel ein. Dort philosophiert er an der Hotelbar mit einem Altersgenossen über das Leben, schlechte Frisuren, das vergangene Jahrhundert und seine Revolutionen.

Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm gerät in Vea Kaisers Debüt „Blasmusikpop“ zum Erweckungserlebnis: Johannes Gerlitzen verfällt der Wissenschaft. Diesen für das abgeschiedene alpenländische Bergdorf St. Peter am Anger ungewöhnlichen Bildungshunger vererbt er seinem Enkel Johannes A. Irrwein. Der macht sich nach gescheiterter Matura daran, in der Tradition Herodots die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte seines Heimatortes.

Viel Vergnügen bei der Lesung!

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Von Löwen und Giraffen: Lesung der Autorinnen Lewitscharoff und Schalansky in Hamburg

05.03.12, 21:05:26 von BuecherFrauen-HH
„Judith Schalansky und Sibylle Lewitscharoff bändigen ungewöhnliche Romansujets“, war der Titel des LiteraturBrunches 2012 der Hamburger Bücherfrauen. Die beiden Autorinnen lasen aus ihren Romanen „Blumenberg“ und „Der Hals der Giraffe“.

Beide Schriftstellerinnen befassen sich in ihren Sujets im weitesten Sinn mit dem Bildungsbetrieb. Judith Schalansky schreibt über eine Schule in den neuen Bundesländern, die mangels Schülern nur noch kurze Zeit existieren wird, Sybille Lewitscharoff über den Münsteraner Philosophieprofessor Blumenberg, seine Studenten und deren Bewunderung für den exzentrischen Philosophen.

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Lesetipps und mehr: Buchhändlerin Gerlinde Schneider im Buchhändlerin Gerlinde Schneider im Gespräch

18.12.11, 19:47:33 von BuecherFrauen-HH
In der Osterstraße Nr. 171 in Hamburg ist der Buchladen Osterstraße (www.buchladen-osterstrasse.de) beheimatet. Neben „schöner Literatur, politisch wichtigen Titeln, kriminellen Geheimtipps und besonderen Kinderbüchern“ gibt’s dort auch regelmäßig Veranstaltungen mit interessanten Autorinnen und Autoren.

Gerlinde Schneider erzählt im Interview von den Vor- und Nachteilen ihres Berufes und den Qualitäten, die eine Buchhändlerin im unabhängigen Buchhandel mitbringen muss.

In unserer monatlichen Podcast-Reihe zum Jahresthema 2011 „Zukunft jetzt! – Perspektiven für den Branchennachwuchs“ interviewen wir BücherFrauen aus Hamburg. Wir wollen mehr über die Berufsbilder der BücherFrauen erfahren und darüber, was die einzelne an der Buchbranche reizt.

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„Wir machen Bücher“ – Podcast zur Podiumsdiskussion in Hamburg

30.11.11, 21:01:45 von BuecherFrauen-HH
Was macht eine Literaturagentin? Wie sieht der Arbeitsalltag einer Vertreterin aus? Wie wird man Programmleiterin eines Verlages? Und was sind eigentlich „enhanced eBooks“? Diese und ähnliche Fragen beantworteten 9 Hamburger BücherFrauen auf der Podiumsdiskussion „Wir machen Bücher – Einblicke in eine Branche im Wandel“ am 7. November 2011 im Literaturhaus Hamburg.

Drei mal drei Frauen waren auf das Podium geladen und erzählten kurzweilig und informativ über ihren Berufsalltag.

Die Vielfalt der Buchbranche repräsentierten auf dem Podium:

1. Runde:
Wie kommt das Manuskript in den Verlag? (Beginn: 0:20 min)

2. Runde:
Wie kommt das Buch zwischen zwei Deckel und wie kommt es ins Internet? (Beginn: 32:33 min)
  • Kerstin Schürmann (Umschlaggestalterin bei formlabor)
  • Rafaela Nimmesgern (Herstellerin bei Satz-Zeichen-Buch)
  • Ute Nöth (Projektmanagerin für eBooks bei books+)

3. Runde:
Wie kommt das Buch zum Leser? (Beginn: 1:13:50 min)

Durch den Abend führte die Moderatorin Constanze Rheinholz (http://textemitschliff.de), die die Teilnehmerinnen auf dem Podium auch zu den Veränderungen der Berufsbilder durch die Digitalisierung des Buchs sowie die zunehmende Bedeutung des Internets als Vertriebs- und Kommunikationskanal befragte.

Am Ende jeder Gesprächsrunde standen die Podiumsteilnehmerinnen noch für Fragen zur Verfügung.


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Die besten Konditionen für den Kunden: Literaturagentin Heike Wilhelmi im Gespräch

26.11.11, 14:32:20 von BuecherFrauen-HH
Finde den richtigen Verlag für diesen Stoff, so lautet eine wesentliche Aufgabe einer Literaturagentin. Handle die besten Konditionen für den Klienten aus, eine weitere. Mit einer Literaturagentin haben Autorinnen und Autoren – wenn es gut läuft – das Rundum-Sorglos-Paket gewählt. Eine Agentin kümmert sich um die gesamte geschäftliche Abwicklung mit dem Verlag.

Heike Wilhelmi (http://www.agenturwilhelmi.de) ist Autorenagentin für Sachbücher und bereits seit 30 Jahren in der Buchbranche tätig. Nach einer Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin und einem Studium war sie 12 Jahre als Lektorin und Programmleiterin in großen Verlagen angestellt, bevor sie die Chance ergriff, sich als Agentin selbstständig zu machen. Bei den BücherFrauen ist sie seit 1991 Mitglied und hat das Netzwerk in seinen Anfängen als überregionaler Vorstand mit aufgebaut.

In unserer monatlichen Podcast-Reihe zum Jahresthema 2011 „Zukunft jetzt! – Perspektiven für den Branchennachwuchs” interviewen wir BücherFrauen aus Hamburg. Wir wollen mehr über die Berufsbilder der BücherFrauen erfahren und darüber, was die einzelne an der Buchbranche reizt.

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Mit Liebe zum Detail: Die Buchgestalterin Rafaela Nimmesgern im Interview

25.10.11, 10:42:36 von BuecherFrauen-HH
Kein Beruf in der Buchbranche hat in den letzten zehn, zwanzig Jahren so viel Veränderung erlebt wie der der Herstellerin. Rafaela Nimmesgern hat als gelernte Schriftsetzerin noch den Bleisatz, dann den Fotosatz erlernt. Diese Techniken werden heute nicht mehr eingesetzt, weil wir den Computer und Desktop-Publishing haben, die flexibles Arbeiten ermöglichen. So wird es sehr viel einfacher, Daten hin- und herzuschieben. Aber ein Buch so zu gestalten, dass es gut lesbar und auf unauffällige Weise schön ist, das kostet nach wie vor Zeit, verlangt Geschmack und Liebe zum Detail.

Rafaela Nimmesgern (www.nimmesgern-buch.de) ist Herstellerin im Bereich Kinder- und Jugendbuch, im Interview erläutert sie, auf was es in ihrem Beruf ankommt.

In unserer monatlichen Podcast-Reihe zum Jahresthema 2011 „Zukunft jetzt! – Perspektiven für den Branchennachwuchs“ interviewen wir BücherFrauen aus Hamburg. Wir wollen mehr über die Berufsbilder der BücherFrauen erfahren und über den Weg der einzelnen in die Buchbranche.

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Eine Projektmanagerin im Verlag: Nadine Wedel im Interview

08.09.11, 21:29:47 von BuecherFrauen-HH
Der Beruf der Projektmanagerin im Verlag ist nicht ganz so bekannt wie der der Lektorin: Als typischer Allrounder koordiniert die Projektmanagerin die Arbeitsabläufe bei der Entstehung des (digitalen wie analogen) Buches.

„Zukunft jetzt! – Perspektiven für den Branchennachwuchs“ lautet das Jahresthema der BücherFrauen 2011.

Im Rahmen dieser Interview-Reihe befragen wir jeden Monat eine BücherFrau aus Hamburg. Wir wollen etwas mehr über die Berufsbilder unserer Branche erfahren und wissen, was die einzelne in die Branche gezogen hat.

Diesmal haben wir Nadine Wedel befragt, die nach einer Ausbildung als Verlagskauffrau und einem Studium der Literatur- und Medienwissenschaft heute als Projektmanagerin in einem Buchverlag arbeitet.

(Dauer: 2:39 min)

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Kommunikationsstärke und Verhandlungsgeschick: Nadja Mortensen (Rechte und Lizenzen) im Gespräch

14.08.11, 14:26:59 von BuecherFrauen-HH
„Zukunft jetzt! – Perspektiven für den Branchennachwuchs“ lautet das Jahresthema der BücherFrauen 2011.

Im Rahmen dieser Interview-Reihe befragen wir jeden Monat eine BücherFrau aus Hamburg. Wir wollen etwas mehr über die Berufsbilder unserer Branche erfahren und wissen, was die einzelne in die Branche gezogen hat.

Diesmal haben wir Nadja Mortensen befragt, die bei Hoffmann und Campe für die Auslandslizenzen zuständig ist.

(Dauer: 2:59 min)

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