Stille, Schweigen, Sprachlosigkeit: Junge deutsche Autorinnen auf Spurensuche

13.03.11, 21:18:11 von BuecherFrauen-HH
Stille, Schweigen, Sprachlosigkeit – noch in der dritten Generation werden Ereignisse der Kriegsjahre unter den Teppich gekehrt. Inzwischen sind es die Enkelinnen, die über die Kriegsgeneration und familiäre Verdrängungsmuster schreiben.
Sabrina Janesch, Harriet Köhler und Judith Zander, drei Autorinnen, deren Bücher zu den spannendsten Neuerscheinungen und Debütromanen des letzten Jahres gehören, lasen am 27. Februar 2011 in Hamburg im Rahmen des LiteraturBrunchs der BücherFrauen. Die Lesung stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Dorfgeschichten, Kriegsgeschichten, Generationengeschichten – Junge deutsche Autorinnen auf Spurensuche“.
Die drei Autorinnen, geboren zwischen 1977 und 1985, finden sensible und vielstimmige Worte für das Entsetzen, das ihre Eltern und Großeltern lähmte, und nähern sich ohne Scheu und Pathos einer generationenübergreifenden Verdrängung.

Harriet Köhler: „Und dann diese Stille“. Roman. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010

Sabrina Janesch: „Katzenberge“. Roman. Aufbau Verlag, Berlin 2010

Judith Zander: „Dinge, die wir heute sagten“. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010


Hören Sie hier den vollständigen Mittschnitt der Lesung (1:06 h) als MP3-Datei: ...

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